Dienstag, 7. August 2012

1 jahr vegetarisch, 3/4 jahr vegan. was stört; was freut!

und noch immer keine gute antwort auf die frage:
"was isst du denn da noch?"

ehm. ich weiß wirklich immernoch nicht, was ich da antworten soll.
die beste antwort, die mir bisher eingefallen ist, ist die frage "was isst du denn so?" 
im ernst. es ist für mich so selbstverständlich geworden, tierleidfrei zu essen. mir fehlt wirklich gar nichts. manchmal würde ich mir natürlich wünschen, einfach unterwegs etwas kaufen zu können. eine pommes mit majo, oder eine pizza (ich habe tatsächlich noch nie eine pizza ohne käse bestellt. wenn dann nur selbstgemachte gegessen.. ich weiß wirklich selber nicht wieseo..). aber es ist ja nicht so, dass ich das alles nicht essen könnte, wonach es mir gelüstet. ich muss es mir eben nur einplanen. spontan ist da eher weniger zu machen, aber es ist ja nichts unmöglich. und sehr oft schont das sogar den geldbeutel.
ich bin wirklich immer wie vor den kopf gestoßen, wenn mich jemand fragt, was ich denn noch essen könnte. "ALLES! alles worauf ich lust habe. alles, was ich möchte. alles was lecker ist. keine ahnung was du von mir willst!" wirklich. und dann habe ich keine passende antwort, und die leute meinen, weil ich selber keine ahnung habe, was ich denn dann noch essen kann, sei es wohl ziemlich wenig. dass man von der schieren fülle von möglichkeiten überwältigt sein könnte fällt denen gar nicht erst ein. 


und ich bin wirklich immernoch konsterniert, wie phantasielos die menschen sind. 

"also ich könnte ja nie vegetarier werden." 

was sich so anhört wie ein kompliment an das eigene durchhaltevermögen und willenskraft ist tatsächlich nichts anderes als die schiere faulheit, die mir da entgegentönt. faulheit, sich mit dem thema auseinander zu setzen, faulheit, neues auszuprobieren, faulheit, seinen horizont zu erweitern, faulheit faulheit. im ernst! es gibt nichts leichteres als kein fleisch zu essen. das erfordert keine anstrengung. das erfordert nur ein gewisses maß offenheit. offenheit alternativen auszuprobieren. einen teller nudeln mit pesto einem hähnchenschenkel als alternative den vorzug zu geben. 
ich bin in vielen anderen sachen vielleicht auch faul, aber ich würde niemals wieder sagen, "ich könnte niemals...", wenn jemand vor mir steht, der eine andere lebensweise praktiziert, ohne mir vorher wenigstens gedanken gemacht zu haben. 
und schon wieder komme ich mir vor, wie der moralapostel vom dienst, der sich über andere stellt. 
warum herrgott, muss ich für solche gedanken ein schlechtes gewissen haben? warum müssen mir solche posts immer hinterher leid tun? obwohl sie das nicht sollten. das ist es, was ich denke. dazu sollte ich stehen können. hallo welt, jetzt könnt ihr wieder ein stückchen besser sein als ich, weil ihr euch auf die vermeintlich andere seite stellt. wir waren alle mal omni, du warst auch mal so. ja ich habe auch mal gefragt, was man denn da noch essen könne. aber es tut mir leid, wenn ich mit den maßstäben, die ich an mich selber stelle auch andere messe. ich bin nicht superman, ich bin nicht reich, ich bin nicht übermäßig schlau. ich bin das gute mittelmaß. und das gute mittelmaß unserer gesellschaft behauptet trotzdem hartnäckig "ich könnte das niemals." und fragt ohne tatsächliches interesse "was kannst du denn dann noch essen?". so wie man fragt "wie geht's? ....... aha. ja auch gut."

ausser der im 1,5 jährlichen abstand wiederkehrenden blasenentzündung ohne krankheit verblieben. 

in meinem nächsten umfeld merklich den fleischkonsum gesenkt.
in meiner familie ist seitdem ich vegan bin deutlich weniger fleisch verzehrt worden (<3), auch wenn es stellenweise zuletzt nicht einvernehmlich war. und ich seitdem das gefühl nicht los werde, dass vieles aus trotz passiert. um es mal vorsichtig auszudrücken. ausserdem ist jemand neues näher zur familie gerückt, der anscheinend nicht mit vegetarischer / veganer kost abgeschreckt werden soll... vielleicht überinterpretiere ich auch.. aber vorher ging der fleischkonsum gegen null... seitdem nähert es sich immer mehr an alte gewohnheiten an. gut, mehr als damit leben kann ich wohl nicht. ich finde es nur schade, weil wir seitdem deutlich weniger gemeinsam essen. wenn meine mum etwas mit fleisch kocht, ist es eben schwer gleichzeitig etwas veganes zuzubereiten. mal abgesehen davon, dass ich mir dann für mich allein etwas kochen müsste. also kocht meine mum dann für meine kleine schwester und sich, während ich mich dann vorher oder nachher zusammen mit meinem freund versorge. das letzte gemeinsame essen ist schon eine weile her.. ich finde das wirklich schlimm. und wenn ich dann mal was koche, und alle mitessen habe ich immer das gefühl es war nicht gut genug. 

in meinem engen freundeskreis sieht es da ein bisschen freundlicher aus. wir hatten zwar harte kontroverse diskussionen, die nicht mit vegetariern endeten, aber das thema veganismus taucht auch ohne mein weiteres zutun oder dabeisein immer wieder auf und wird diskutiert, mir wurde schon mehr als drei mal gesagt, dass mein vorleben das eigene essverhalten und kaufentscheidungen merklich beeinflusste und viel weniger fleisch gegessen würde. ein paar mal ist es mir auch passiert, dass ich zufällig zum essen bei einem meiner freunde vorbeikam und was er gekocht hatte komplett vegan war, obwohl in seiner familie sonst nie irgendwas vegan war. abgesehen davon sind nahezu 100% aller essen mit meinen freunden vegan geworden (sofern wir selber kochen) und aber sonst mind. 95% vegetarisch.

ansonsten nerve ich mich selber oft. mich nerven meine wollsocken und meine ledersachen, von denen ich mich einfach nicht trennen mag, die ausser mir aber kaum jemand zu sehen scheint. mich stören gelatine in essig, säften und sekt, wenn ich bei coca cola schwach werde, wenn ich unaufmerksam beim chipskauf war, wenn ich produkte einer firma kaufe, von der ich weiß, dass sie tierversuche durchführen oder ihre arbeiter ausbeuten. wenn ich bei kräuterquark zu wedges oder pizza im restaurant fast schwach werde (der gedanke an ein video von einem entzündeten kuheuter verdirbt mir nur immer wieder den appetit.) oder nicht sicher sein kann, ob die nudeln mit ei gemacht sind oder ohne. was mich eigentlich besonders stört. nie wieder kaufe ich wissentlich fertige produkte, in denen ei enthalten ist. (weil niemand mit 3 deklarierte eier kauft- und sie besonders günstig sind, werden die in fertigprodukten verwendet. wer bioeier aber eiernudeln kauft macht sich selbst was vor.)
mich stört plastik, mich stört benzinverbrauch. aber diese probleme war ich ehrlich gesagt bisher noch immer zu bequem, anzugehen. vielleicht glaube ich aber auch, dass ich mir so schon mit meinem sonderlingsstatus nicht besonders viele freunde gemacht habe. 
aber das sind dinge mit denen ich selber nur im konflikt bin. niemanden sonst schert es. genauso wie es niemanden schert, ob mein nachbar weiter fleisch isst. 



Sonntag, 13. Mai 2012

Muttertagsbackkünste

Habt ihr eurer Mom auch etwas schönes geschenkt? Eine Karte oder einen Kuchen?

Ich habe in der Eile leider vergessen das prächtige Stück zu fotografieren, was ich für meine Mum gebacken habe, deshalb gibt es hier ein Foto, von meiner ersten selbstgebackenen Torte (unter sehr erschwerten Bedingungen, also urteilt nicht zu hart :D):















Ich hatte keine Kuchenform und die Marzipanschicht, die da rauslugt, macht, dass es noch alienmäßiger aussieht.. und Leute: wenn ihr mal aufschlagbare Sojasahne braucht. Nicht die von Natumi! Da steht zwar drauf, die wäre mit Sahnestandmittel ganz super aufschlagbar aber nach dem dritten misslungenemVersuch (obwohl bestens gekühlt) kann ich mit Fug und Recht behaupten dass nicht. Mit Johannisbrotkernmehl wird sie etwas dickflüssiger, im Kühlschrank dann zumindest so fest, dass sie nicht mehr am Rand rausläuft aber mehr auch nicht. mit Guarkernmehl wirds eher glibbrig.. bäh.
Ich hätte echt ein Foto von einem einzelnen Stück machen sollen. Man, sieht das doof aus! :D
Aber obwohl eine mords Kalorienbombe und so süß, dass man beim Hingucken schon fast Karies bekommen hat, war sie echt lecker. *Schulterklopf* Aber ich bin ja noch in der Übungsphase ;)

Bin ich hier eigentlich die einzige die (noch) kein richtiges Händchen für's Backen hat??? Oder postet ihr alle einfach nicht von euren Misserfolgen? Ach manno. x)

Mittwoch, 2. Mai 2012

Neulich auf ner Grillparty

P: "Warum seid ihr eigentlich Veganer?"

Warum die Frage? Kaum jemand fragt mittlerweile mehr einen Vegetarier, warum er Vegetarier ist. 

I: "Aus dem gleichen Grund, warum andere kein Fleisch essen. Ich möchte nicht, dass für meinen Genuss jemand sterben muss."

P: "Ah, dann ist ja gut. Ich wollt nur wissen, ob ihr auch nur irgendwo mitlauft."

I: "Wo sollen wir denn mitlaufen?" oO

P: "Ja ich hab da so en Kumpel, der macht das nur wegen nem Mädchen."

I: "Dann muss der entweder echt arsch verliebt sein, oder-"

D: "-Oder er hat einen langen Pe**s!"

I: "Ja! äh. Was? :D -oder er macht das zwar aus Überzeugung, hat aber keinen Bock sich vor anderen zu rechtfertigen. Wenn er nicht selbst davon überzeugt ist, dann wird er das kaum länger aushalten."

P: "Ja ne, das macht der aber schon echt lange."

I: "Ja dann-"

D: "-Dann hat er nen langen Pe**s!"

strangest conversation ever.

Freitag, 27. April 2012

Buchempfehlung: Barfuß in Manhattan

Klappentext (hinten):

"Wenn wir die Welt ändern wollen, müssen wir uns selbst ändern"
2190 Kaffeebecher, 572 Plastikeinkaufstüten, 17520 Liter Müll und 2184 Fertigwindeln.
All das haben Colin Beavan und seine Frau Michelle während ihres Selbstversuchs eingespart: Ein Jahr lebnten sie konsequent klimaneutral. Ohne übertriebenen Missionierungseifer zeigt Beavan einen Weg, diese Welt ein wenig besser zu machen. Was er dabei erlebt, ist "unwiderstehlich und extrem komisch" (Los Angeles Times).

(Umschlag:)
Eigentlich sind die Beavans eine ganz normale New Yorker Familie. Man fährt mit dem Taxi oder der U-Bahn ins Büro, isst zum Dinner ein Take away vom Asiaten aus dem Pappbecher und fliegt an Weihnachten zu den Schwiegereltern nach Florida -- bis Colin und seine Frau Michelle sich zu einem Selbstversuch entschließen, der ihr Leben grundlegend verändert: keine Papierservietten, keine Haushaltsgeräte, keine Transportmittel außer dem Fahrrad (Michelle tauscht ihre Pradas gegen Converse), kein Fahrstuhl (in der Hauptstadt der Sky scraper!), keine Nahrungsmittel, die mehr als 400 Kilometer zurückgelegt haben, um in den Bio-Laden um die Ecke zu gelangen. Schließlich verzichten sie sogar auf Stromverbrauch zu Hause. Fernseher, Kühlschrank, selbst der Radiowecker werden abgeschafft. Müll soll möglichst gar keiner verursacht werden – und wenn, wird er auf dem Wohnungskompost entsorgt. Ohne übertriebenen Missionierungseifer, sondern mit Witz und auch Nachsicht bezüglich immer wieder auftretender Rückschläge zeigt Beavan einen Weg, diese Welt ein wenig besser zu machen und dass ein bewusster Umgang mit unserem Konsumverhalten und Energieverbrauch nicht den Verlust, sondern eine Steigerung der Lebensqualität bedeutet. „Der Beweis, dass sich Ökologie und Unterhaltung nicht ausschließen.“ Variety


Ich persönlich fand das Buch wirklich großartig!
Zuerst war ich skeptisch, weil es ja in New York "spielt", und die Ausgangs-Lebensweise der beiden mir persönlich äußerst fremd war, vor allem in Ernährungshinsichten und Fortbewegung und weil es sich für mich auf dem Buchrücken nach ner Art Commedy anhörte... "unwiderstehlich und extrem komisch". Naja, das sind nicht unbedingt die ersten Worte, mit denen ich dieses Buch beschreiben würde. Eher "großartig, inspirierend, trifft den Geist der Zeit, blabla.." Zum Wesentlichen: die Radikalität, mit der Colin Beavan sein Leben umkrempelte ist wirklich bewundernswert. Das Projekt "No-Impact-Man" ist in 6 Phasen unterteilt:

-Müllvermeidung
-CO2-freie Fortbewegung
-lange transportwege für Lebensmittel vermeiden, 400 km Grenze
-nichts Neues kaufen
-zuletzt schalten sie den Strom in ihrer Wohnung aus und benutzen nur für die notwendigsten Dinge ein geliehenes, tragbares Solarstromgerät
-um die Schäden, die sie nicht vermeiden können, gegen Gutes aufzuwiegen, sammeln sie Müll, helfen unterschiedlichen Umweltschutzgruppen bei Aktionen.

Beavan bietet in vielerlei Hinsicht Inspiration, wie wir unsere Lebensqualität erhöhen und gleichzeitig Gutes für die Umwelt tun können. Es ist nicht nur Anleitung oder Erfahrungsbericht, sondern liefert auch zu verschiedenen Themen die nötigen Background-Informationen, und auch "philosophische" Betrachtungsweisen, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen und zu der allgemeinen Frage "wie wollen wir leben?" und holt uns da ab, wo wir stehen: bei der Frage, ob wir denn etwas ausrichten können. Und er hat die einzig richtige Antwort darauf. Es geht nicht darum, ob wir etwas ausrichten könnnen, sondern darum, ob wir diejenigen sein wollen, die es versuchen. Ein wirklich schönes, inspirierendes, ehrliches Buch, das für mich Nummer Eins in meinem Bücherregal geworden ist.

Zum Abschluss noch den link zu seinem Blog und meine drei Lieblingszitate =)


Eröffnungszitat des Buches:
Unsere Weisen lehrten: Ein Mann sollte keine Steine von seinem Grund auf öffentlichen Grund tragen.
Ein gewisser Mann trug Steine von seinem Grund auf öffentlichen Grund. Da kam ein frommer Mann zu ihm und sagte zu ihm: "Dummkopf. Warum trägst du Steine von einem Grund der nicht dir gehört auf einen Grund, der dir gehört?" Der Mann lachte ihn aus. Einige Tage später musste der Mann sein Feld verkaufen, und als er auf den öffentlichen Grund ging, stolperte er über die Steine. Da sagte er: "Wie Recht dieser fromme Mann doch hatte, als er zu mir sagte: >Warum trägst du Steine von einem Grund der nicht dir gehört auf einen Grund der dir gehört?< " [Talmud Bawli, Masekheth Bawa Kama 50b]

"Wir sprachen darüber, dass jeder Mensch, ganz gleich in welcher Lebenssituation er sich befindet, unablässig Wünsche hat und dass dieses Habenwollen eine Art Perpetuum Mobile in unserem Kopf ist.
Nachdem mir diese Tatsache bewusst geworden war, erkannte ich, dass das Habenwollen nicht aufhört, wenn man das Gewünschte bekommt. Es wendet sich einfach dem nächsten Objekt zu. In gewisser Hinsicht ist es falsch zu sagen "ich will dies" oder "ich will das". Richtiger wäre schlicht: "ich will." [Colin Beavan]

"Wahre Effizienz:
Die zweite Frau des berühmten Melancholikers Kurt Vonnegut sagte einmal zu ihm, er bräuchte nicht jeden Tag beim Postamt anzustehen, wenn er sich ein Fax anschaffen würde. Doch Vonnegut blieb stur. Er schrieb, soweit ich mich ersinne: "Der Sinn des Lebens besteht darin, die Zeit zu verdaddeln, und lass dir von niemandem etwas anderes einreden." [Colin Beavan]

Donnerstag, 26. April 2012

Rohkosttorte (Geschenkidee für Muttertag?) =)

Ich bin ja in letzter Zeit ein wenig schreibfaul gewesen, aber ich gelobe Besserung. =)

Habe letztens diese wunderschönen Herzchen-Springformen von Tchibo mit einem genialen Mohn-Rohkost-Kuchen getestet (oder andersrum..) und es war großartig!
Das Rezept für den Kuchen habe ich hier gefunden; die Marzipanröschen sind feinste Handarbeit ;)

Das geniale an Rohkosttorten ist (wie es der Name schon sagt), dass man dafür keinen Backofen braucht, was echt klasse ist, wenn man keinen besitzt und man mit nichts als einem Pürierstab, Schüssel und Springform bestens vorbereitet ist. Abgesehen davon würde ich mal behaupten ist mindestens mal dieses Rezept eindeutig idiotensicher. ;)

Ich musste das einfach posten, weil die Törtchen so schön geworden sind. =))
Ist bestimmt auch ne schöne Geschenkidee.

Habt noch einen schönen Tag ♥



Dienstag, 3. April 2012

Neuorientierung

Ich habe die letzten Wochen, die ich so gut wie nicht online war genutzt und für mich herausgefunden, was ich wirklich will.

Ich will:
nicht mehr studieren.
möglichst nah bei Freunden und Familie sein.
einen Beruf, mit dem ich auch international arbeiten kann,
in dem es Spielraum für Kreativität gibt.
ich will nicht das große Geld machen, sondern mit dem glücklich sein, was ich habe.
ich möchte mit Lebensmitteln arbeiten, aber nicht mit Tierleichen.
ich möchte tolle vegane Süßigkeiten/Süßspeisen/Kuchen essen können und nicht jedesmal an der Sahne, Geschmack oder Konsistenz verzweifeln, weil ich einfach keine Ahnung davon habe.
Ich will nie wieder hören "ach, aber du isst ja eh keinen Kuchen."
Ich will Geburtstagskuchen. An meinem Geburtstag und an allen anderen Tagen auch, wo man Kuchen isst. Ich will, dass mein Essen für jeden gut genug ist und nicht nur zwar vegan aber dann doch nicht so lecker, wie die anderen unveganen Sachen. 
Ich will Patissiér werden. 

Es gibt leider keine direkte Ausbildung zum Patissiér (soweit ich weiß), das heißt, man muss vorher Koch oder Konditor gelernt haben.
Die letzten zwei Wochen habe ich ein Praktikum in einer Konditorei in Köln gemacht und das hat mir wirklich Spaß gemacht und mich darin bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Allerdings ist es in der Konditorei eben so, dass man fast jeden Tag das gleiche (altbackene) Zeug macht und gerade dieser Betrieb in dem ich war genau das nicht macht, was ich gerne (für eine Konditorausbildung zuersteinmal) hätte: Pralinen, Petits Fours, Muffins/Cupcakes, Cookies, süße Desserts wie Cremespeisen oder Mousse, Eis und Schokolade. Stattdessen Sahne- und Buttercremetorten en masse und Dauergebäck. Diese langweiligen Standartdinger eben, die man auch in jeder Tiefkühltruhe im Supermarkt findet.
Das heißt für mich jetzt ersteinmal auf große Suche, nach der richtigen Lehrstelle gehen.

Falls jemand von euch einen heißen Tipp im Umkreis Köln hat, bitte bitte bescheid sagen ;)
Habt einen schönen Tag =)