Sonntag, 1. Januar 2012

Zeit für gute Vorsätze

2012 werde ich:

- eine gewissenhaftere Studentin
Ich möchte nicht mehr mit meinen Texten und Aufgaben hinterher hinken

- keinen Tag länger als 9 Uhr schlafen.
Ein paar Ausnahmen werde ich mir noch erlauben, aber von jetzt an ist Schluss mit der Studentenlümmelei. Geht mir echt auf den Keks, wenn ich die Hälfte vom Tag einfach verschlafe und dann deswegen überall zu spät dran bin und mein Tagespensum nicht schaffe. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Langschläfer und Morgenmuffel adé!


- Rohkost und Frutarismus jeweils für ein paar Wochen ausprobieren
Ich finde beides spannend und denke, nachdem ich mit großem Erfolg Vegetarismus und Veganismus "ausprobiert" habe, brauche ich keine Scheu mehr vor Experimenten zu haben. Ich möchte mir vorurteilsfrei ein eigenes Bild von allem und jedem machen können, oder es zumindest versuchen.


- endlich meine ehrenamtliche Arbeit hier im Tierheim anfangen
Seit Ende diesen Sommers bin ich dort nämlich schon Mitglied im Tierschutzverein, genau aus diesem Grund. Ich hatte mir vorgenommen, mal 1 Jahr lang irgendwo ehrenamtlich zu arbeiten und mir dieses Tierheim dafür rausgesucht. Aber statt dann auch sofort damit anzufangen habe ich es immer irgendwie vor mir hergeschoben. Damit soll jetzt Schluss sein. Dieses Jahr pack ich's an.

- mehr Yoga machen (auch zu Hause, nicht nur 1x wöchentlich im Uni-Kurs)
Yoga tut mir gut! Das möchte ich versuchen, öfters in meinen Wochenplan einzubauen.

- mich jeden Tag von einem Gegenstand trennen (inspiriert von Karen Duve)
Gerade habe ich das Buch "Anständig essen" von Karen Duve zu ende gelesen und mir einen von ihren guten Vorsätzen einfach mal geklaut. Ich habe in meinen süßen 20 Jahren so wahnsinnig viel Krempel angesammelt, dass ich der festen Überzeugung bin, dass es echt gut für mich wäre, mal ein bisschen Zeug loszuwerden. Materiellen Balast. Ausmisten kostet mich immer wahnsinnig viel Kraft; es fällt mir echt schwer, mich von Dingen zu trennen. Ich hoffe, mit der Ein-Teil-pro-Tag-Methode geht es besser. Ich denke, die Dinge, die ich für zu Schade zum wegwerfen finde, werde ich verschenken, bzw. wenn sie keiner haben will ersteinmal in einem großen Karton einmotten.

Kommentare:

Saskia hat gesagt…

Ich bin jemand, der gerne ausmistet. Ich liebe das befreiende Gefühl, die Übersichtlichkeit danach. Es kann aber irre anstrengend sein. Besonders froh bin ich, dass ich eine übersichtliche Kleider, Schuhe, Taschen und Accessoire Sammlung habe. Vor ein paar Monaten habe ich nahezu jede Woche etwas Neues gekauft, soviel konnte ich gar nicht regelmäßig tragen.
Trau dich also. Anfangs ist die Umstellung ein bisschen wie ein Entzug, aber es lohnt sich ;-)

Prinzessin auf der Erbse hat gesagt…

Tolle Ideen!

Bis auf die Ausschlafensache könnte ich mir da mal ein Beispiel nehmen.
Denn ich stehe jeden Morgen zwischen halb sechs und halb acht auf. Außer sonntags, da mache ich was ich will :-)

Ausmisten ist echt eine gute Sache. Mache ich oft und dann kaufe ich wieder Neues. So ist es aber nicht sinnvoll :-(